Parkplatz

Direkt gegenüber unserer Praxis, Richtung Kurpark, finden Sie einen großen Parkplatz.


Parkhaus

Ca. 100m von unserer Praxis entfernt, gegenüber der Königkarlstrasse 1 befindet sich ein neu gebautes Parkhaus.

Mehr Details finden Sie unter Anfahrt.


Kaum ein Bereich der Zahnheilkunde hat in den letzten Jahren solche Fortschritte gemacht wie die Implantologie. Wurden früher gesunde Zähne zur Befestigung von Brücken zu "Pfeilern" beschliffen oder sogar für mehr oder weniger taugliche Prothesen entfernt, kann man heute in nahezu jeder Situation dem Patienten mit Hilfe von Implantaten zu hervorragendem Komfort bei gleichzeitig sehr ansprechender Ästhetik verhelfen.

Titanimplantate

Keramikimplantate



Vorgehensweise:

Das Verfahren, welches mittlerweile in seinen Grundsätzen seit über 40 Jahren bekannt ist, funktioniert sehr zuverlässig: An der Stelle des fehlenden Zahnes wird sehr schonend ein Stollen in den Kieferknochen gebohrt, in den nachfolgend das Implantat – quasi wie ein Dübel – eingesetzt oder eingedreht wird. Der umgebende Knochen schmiegt sich nach relativ kurzer Zeit so fest an die Implantatoberfläche an, daß das Implantat schließlich fester sitzt als die natürliche Zahnwurzel. Dieses Einheilen geschieht innerhalb weniger Monate, in denen diese neue Zahnwurzel unter dem Zahnfleisch versteckt ist. Nach Ende der Einheilzeit wird das Zahnfleisch nach Betäubung wieder mikrochirurgisch als Zugang zum Implantat geöffnet. Nun können Zahnarzt und Zahntechniker in enger Zusammenarbeit gemeinsam die neuen Zähne herstellen und einbauen.

Indikationen:

Verschiedene Gründe können für eine Implantatbehandlung sprechen, in den meisten Fällen geht es um den Ersatz eines fehlenden Zahnes. Mit dem Einsatz eines Einzelzahnimplantates bleiben die Nachbarzähne geschont. Oft geht auf Grund von Parodontose ein für den Zahnersatz konstruktiv wichtiger letzter Zahn verloren, so dass die konventionelle Technik des „Bauens“ einer Brücke nicht mehr möglich ist. Früher war damit zwangsläufig der Einsatz einer wie auch immer gearteten Prothese verbunden; heutzutage hingegen werden die fehlenden Seitenzähne durch Implantate ersetzt.

Die ursprüngliche Bestimmung der Implantate, nämlich die Stabilisierung von Prothesen bei Zahnlosigkeit, findet auch heute noch Anwendung. Im Falle vom extremem Knochenschwund muss unter Umständen auf die Herstellung von fest eingebautem Zahnersatz verzichtet werden. Ästhetische Gründe zwingen dann dazu, einen für den Patienten herausnehmbaren Zahnersatz zu konstruieren. Dieser sitzt jedoch genauso sicher wie eine fest einzementierte Konstruktion und bietet dem Betroffenen höchsten Kaukomfort und ein natürliches Aussehen.

Sollte Knochen oder Zahnfleisch für das Einbringen der Implantate zu stark geschwunden sein, so hat der Fachmann mittlerweile umfangreiche Möglichkeiten, mit Hilfe von mikrochirurgischen Transplantaten oder auch Knochenersatzmaterialien, die nicht vom Patienten selbst stammen müssen, verlorene Körpersubstanz wieder zu ersetzen und aufzubauen.

Kontraindikationen:

Solche Eingriffe sind bis ins hohe Alter möglich, da der zugrunde liegende Körperfunktion der Knochenheilung lebenslang gegeben ist. Eine altersbedingte Osteoporose der Wirbelsäule hat generell keinen negativen Einfluß auf die Heilung im Kiefer. Schlecht eingestellte Diabetes, schwere Herzleiden, die Einnahme wachstumshemmender Medikamente oder nicht beherrschbare Erkrankungen der Blutgerinnung verbieten jedoch den Einsatz dieser modernen Versorgungsform. Deshalb spielt die internistische Abklärung vor jeder Implantatbehandlung eine wichtige Rolle.

Betäubung:

Grundsätzlich sind die erforderlichen Maßnahmen der Implantologie auch mit lokaler Betäubung möglich. Bedingt durch die eher langwierige Behandlung bieten wir – insbesondere auch für ängstliche Patienten – eine sog. "Sedierung" mit einem Schlafmittel an. Bei dieser Art der Schmerzunterdrückung wird der Patient mit dem Medikament Dormicum in einen Dämmerschlaf versetzt. Für sehr umfangreiche Maßnahmen kann auch ein Anästhesist behilflich sein, der dann eine Vollnarkose durchführt, so daß unsere Patienten die eigentliche Behandlung gar nicht realisieren nach dem Motto: Sie schlafen – wir schaffen.